Dinosaurier
Styracosaurus
Der Dinosaurier mit dem stacheligen Nackenschild

Der Styracosaurus war ein großer Pflanzenfresser, der vor etwa 76 bis 75 Millionen Jahren in der späten Kreidezeit lebte. Er bewegte sich auf vier kräftigen Beinen durch die Wälder und offenen Landschaften des heutigen Nordamerikas. Sein Name bedeutet „Stachelechse“. Diesen Namen erhielt er wegen der langen, spitzen Hörner an seinem großen Nackenschild. Besonders auffällig war außerdem das kräftige Horn auf seiner Nase. Mit seinem eindrucksvollen Kopfschmuck sah der Styracosaurus besonders wehrhaft aus.
Wissenschaftler vermuten, dass der Nackenschild und die langen Stacheln mehrere Aufgaben hatten. Sie könnten zur Verteidigung gegen Raubsaurier gedient haben. Möglicherweise halfen sie dem Styracosaurus auch dabei, Artgenossen zu erkennen, Rivalen einzuschüchtern oder einen Partner zu beeindrucken. Der Styracosaurus war ein Pflanzenfresser. Mit seinem kräftigen, schnabelartigen Maul konnte er Farne, Blätter, Palmfarne und andere niedrig wachsende Pflanzen abbeißen. Seine vielen Zähne halfen ihm dabei, auch feste Pflanzenteile zu zerkleinern. Obwohl der Styracosaurus vermutlich ein ruhiger Dinosaurier war, konnte er sich bei Gefahr wirkungsvoll verteidigen. Mit seinem kräftigen Körper und dem langen Nasenhorn war er für viele Raubsaurier ein schwieriger Gegner.
Wissenswertes auf einen Blick
- Zeitraum: Vor etwa 76 bis 75 Millionen Jahren (Kreidezeit)
- Länge: Bis zu 5,5 Meter
- Höhe: Etwa 2 Meter
- Gewicht: Bis zu 3 Tonnen
- Nahrung: Farne, Blätter und andere niedrig wachsende Pflanzen
Schon gewusst?
Am Rand seines großen Nackenschildes trug der Styracosaurus mehrere lange Stacheln. Einige davon konnten über einen halben Meter lang werden und ließen seinen Kopf noch größer und beeindruckender wirken.
Unser Modell heute betrachtet

Unser Modell zeigt den Styracosaurus mit gespreizten Beinen, fast wie eine große Echse. Nach heutigem Wissen standen seine Beine aber gerader unter dem Körper, sodass er sich aufrechter und besser bewegen konnte. Außerdem wirkte sein Körper vermutlich etwas schlanker und der Kopf wurde etwas höher getragen, statt so stark nach unten zu zeigen. Der große Nackenschild und die langen Hörner passen zwar gut, doch die Körperhaltung des Modells entspricht nicht mehr dem heutigen Bild der Forschung.